Leitbild der Tullnerbacher VP: Kommunikation

Wir setzen uns ein …
… für aktive Kommunikation!

Was bedeutet Kommunikation konkret für uns als Tullnerbacher Volkspartei?

Kommunikation gliedert sich für uns in externe und intere Kommunikation.

Einerseits sind wir als gewählte Partei der Bevölkerung verpflichtet, unseren politischen Auftrag bestmöglich zu erfüllen: es wird erwartet, dass wir die Visionen und Ideologien, für die wir gewählt wurden, stellvertretend für unsere Wähler vertreten, zusammenfassen, artikulieren und uns dementsprechend für Ziele und Projekte einsetzen.
Nachdem in unserer Gemeinde 21 Gemeinderäte aus derzeit insgesamt vier politischen Parteien agieren, liegt es in der Natur der Sache, dass man – um gemeinsame Ziele verfolgen zu können – miteinander kommunizieren muss: auf einer Augenhöhe, respektvoll, dem Anderen zuhörend, über die gesagten Argumente nachdenkend, um schlussendlich nach längerer aktiver Kommunikation die bestmögliche Lösung für Tullnerbach erzielen zu können.

Durch gelebte Kommunikation sollte immer die Sache, das Projekt, im Vordergrund stehen – unabhängig vom politischen Couleur und unabhängig von persönlichen Machtgelüsten oder dem Wunsch, sich personenbezogene Denkmäler in Tullnerbach setzen zu wollen.

Mittels zusammenführender, gemeinsamer Kommunikation am Gemeindetisch zwischen allen 21 Gemeinderäten sollten die zielführendsten Beschlüsse gefasst werden.
Man muss ja nicht immer einer Meinung sein, aber durch erklärendes Kommunizieren und aktives Zuhören sollte es nach unserer Vorstellung bei Menschen mit gleicher Sprache möglich sein, nach Abwiegen aller Für und Wider und unter Einbeziehung aller Argumente zu einer Lösung zu kommen.

Externe Kommunikation besteht aber auch aus dem Auftrag, die Bevölkerung über Entwicklungen in Tullnerbach zu informieren, die Menschen am letzten Stand der Dinge zu halten und – was vor allem der Auftrag der Opposition ist – Missstände und Verbesserungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
Die TullnerbacherInnnen, die nicht im Gemeinderat sind und dadurch die Gemeinderatssitzungen nicht live erleben (wobei natürlich jeder einzelne Bürger sehr herzlich zu jeder Gemeinderatssitzung eingeladen ist, um sich selber ein Bild zu machen!), haben ein Recht darauf, informiert zu werden, ob per Mundpropaganda, Zeitung, Internet oder über moderne social media.
Genauso wichtig wie die externe Kommunikation ist unserer Meinung nach die interne Kommunikation: erfreulicherweise gibt es wieder deutlich mehr Leute, die sich für Politik interessieren und bereit sind, sich auch – ihren Zeitressourcen entsprechend – dafür einzusetzen. Es liegt auf der Hand, dass vorrangig dasselbe Gedankengut und dieselben Werte in derselben Gruppierung vorliegen, wobei es gerade auf Gemeindeebene vorallem um ein personen-, und nicht um ein parteibezogenes Zugehörigkeitsgefühl geht.
Um immer am selben Stand der Dinge zu sein, ist es parteiintern enorm wichtig, alle Mitarbeiter und Interessierte am Laufenden zu halten, meist über persönliche Treffen, natürlich aber im Sinne des kürzeren Kommunikationsweges über social media oder einfach über das gute alte Telefon.
Nicht nur das Aktualisieren des gleichen Wissensstandes, sondern vor allem das Integrieren der neuen Ideen und Beobachtungen, das Einbringen unterschiedlicher Sichtweisen oder neu adaptierter, durch den Wandel der Zeit anders gelebter Werte muss durch Kommunikation – in diesem Fall vor allem durch aktives, ruhiges Zuhören und die Toleranz, neue Dinge gelten zu lassen – ermöglicht sein: nur so können Ideen und Visionen in verbesserter Form weiterleben.

Ein Mittelding – und für uns das eigentlich Wichtigste – zwischen interner und externer Kommunikation ist das Zusammenkommen vieler Menschen bei diversen Veranstaltungen, wo einerseits durch aktives Zusammenarbeiten und miteinander Reden und Lachen ein schönes Zusammengehörigkeitsgefühl bei den Mitarbeitern entsteht (und so „nebenbei“ eine schöne Veranstaltung organisiert wird) und andererseits durch das Kennenlernen vieler besuchender Menschen und das Zusammentreffen verschiedener Interessen so nebenbei geläufig über Wichtigkeiten und Anliegen kommuniziert und zugehört wird – heimatliche Veranstaltungen als ideale Kommunikationsplattform für alle, unabhängig von Herkunft, Alter, und Parteicouleur.

Aktive Kommunikation ist aber NICHT…

… Gerüchte verbreiten – weder solche, die jedes Körnchen Wahrheit entbehren, noch die, die als Halbwahrheiten aus dem Kontext gerissen einen verzerrten Sachverhalt darlegen!

… bei jeder Gelegenheit „seinen Senf dazugeben“.

… unreflektiert alles zu glauben, was erzählt wird, und ebenso unreflektiert weitererzählen.

Und auch nicht, bei Misständen wegschauen oder frustriert aufhören, zu fragen und nach Antworten zu suchen.